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Wiener Werkhaus

„Der größte Nutzen (eines Gemeinwesens) ist ein wohlbesetztes Werkhaus...Durch die Introduktion einer Manufaktur kann...der gemeine Mann ein Stück Brot verdienen...Lediges Gesind und Handwerksleut können durch ein Werkhaus versorgt werden.“ (J.J. Becher, 1678)

Das Werkhaus war eine bedeutende, zukunftsweisende Schöpfung J.J. Bechers. Es wurde versucht, mehrere Betriebe (Manufakturen und Hütten) als Musterwerkstätten zusammen zu führen. Technische Neuerungen (Energiegewinnung, Laboratorien etc.) wurden angeregt und eingeführt. Aus Beschäftigungs- und Ausbildungsprogrammen konnten geeignete Arbeitskräfte gewonnen werden. Diese konnten im Werkhaus auch wohnen. Eine Art Fabrikverkauf trug zur Absatzsteigerung bei. Nachmodern betrachtet: eine funktionales Durchmischungskonzept mit öffentlich geförderten Synergien. Und so sah das Werkhaus nach Skizzen Bechers wahrscheinlich aus: