(Auch)... „in den Wissenschaften verliert sich die Wahrheit und multiplizieren sich die bösen Meinungen...da gibt es Gezänk und werden so viel unnötige Meinungen der Welt kommuniziert, (weshalb) das haufen Bücherschreiben entsteht...“ (J.J. Becher, 1669)
J.J. Becher hat allerdings selbst das „haufen Bücherschreiben“ praktiziert. Selbstbewusst wie er war, aus der Überzeugung, dass er zumindest mit seinen Schriften weder unnötige noch böse (falsche) Meinungen verbreitete. Das kann aus heutiger Sicht durchaus bestätigt werden. Dort, wo er einer Fehleinschätzung unterlag (wie etwa beim „Phlogiston-Theorem“ oder bei der unbegrenzten Energienutzung), ließen theoretische Einsichten und technologische Rahmenbedingungen die richtigere Erkenntnis noch nicht zu, oder verhinderten die konkrete Umsetzung (wie etwa bei der „Verschlüsselung der Sprachen“).
Wichtige Bücher des Johann Joachim Becher (Auswahl):

Vgl. ansonsten die einschlägigen Bibliographien oder Roswitha Kügler: Werke von J.J.B. in der Pfälzischen Landesbibliothek Speyer, in: J.J.Becher; Dokumentation einer Ausstellung, Speyer 2001. In der Landesbibliothek auch Teile des Nachlasses (Universitätsbibliothek Rostock) auf 4 Mikrofilmen; Depositum der J.J.Becher-Gesellschaft. Vgl. auch Jürgen Vordestemann: Nachlaß J.J.Bechers (= Schriftenreihe der JJBG, Heft 9, 1998, S. 43 – 54).