(Ich möchte eine) "ruhliebende und ihrem Nächsten zu dienen suchende Gesellschaft welterfahrener Leute (gründen), ... in der nichts Sonderliches getrieben, vielmehr alles zum geruhigen Leben angelegt ist." (J.J. Becher)
Weltweite Veränderungen auf vielen Gebieten beeinflussen auch die lokalen Handlungsmöglichkeiten ("Glokolosierung"). Zusammenhänge werden dichter, Entwicklungen undurchschaubarer. Neue Ideen und Ratschläge sind gefragt.
Unter dem Eindruck solcher Herausforderungen wurde von Vertretern mehrerer Firmen, der Stadt Speyer und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften 1991 in Speyer die Johann Joachim Becher-Gesellschaft (JJBG) mit dem Ziel gegründet, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Politik zu fördern den Transfer in konkrete Projekte unterstützen.
Das erreicht die JJBG durch öffentliche Veranstaltungen, interne Gesprächsrunden, Exkursionen und Seminare sowie durch Anregung und Begleitung lokal bedeutsamer Projekte. In einer Schriftenreihe werden Anregungen und Erkenntnisse publiziert. Die Mischung aktueller und zeitloser Themen hat sich ebenso bewährt wie die Wissenschaftsförderung.
Die JJB-Gesellschaft wie die JJB-Stiftung sehen in ihrem „Namensgeber“ vor allem die imponierende Gestalt eines barocken Forschers und Ideenproduzenten. Dem entspricht die Beschäftigung mit seinen Vorschlägen und mit seinem Entdeckergeist. In diesem Sinn verstehen sich die JJB-Gesellschaft wie die JJB-Stiftung auch als Einrichtungen, die gerade in einer Zeit zunehmender Spezialisierung auf allen Gebieten dem Austausch von Wissen und Rat und damit der gesellschaftlichen Entwicklung dienen.
Zu den wichtigste Tätigkeitsfelder der Johann Joachim Becher-Gesellschaft gemäß dem Satzungszweck "Austausch von Wissen und Rat" gehören: